Kredit

Warum sich ein Umzugs – und Möbelkredit rechnen kann

Niemand zieht gern um, selbst wenn man sich auf den neuen Wohnort, das neue Haus oder die neue Nachbarschaft freut. Doch manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden, zum Beispiel wenn ein Jobwechsel ansteht, der Partner am anderen Ende der Welt wohnt oder man einfach mal wieder einen Tapetenwechsel benötigt. Neben dem organisatorischen Aufwand sind mit einem Umzug häufig auch hohe finanzielle Belastungen verbunden, die nicht jeder aus der Portokasse zahlen kann. Für diese Fälle gibt es den Umzugskredit.

Umzugskredite sind sehr gefragt, denn selbst wenn man kein Umzugsunternehmen beauftragt und die Freunde mit anpacken, läppern sich die Kosten. Provision für den Makler, Kaution für den Vermieter, Miete für den Transport, Kosten für die Renovierung der alten oder der neuen Wohnung sowie Anschaffungskosten für neue Möbel – so mancher kommt in Verlegenheit und muss seinen Dispo in Anspruch nehmen. Weil zwar schnell ein paar tausend Euro Umzugskosten zusammenkommen, aber dann eben doch nicht so viel wie für ein neues Auto, ist der Dispokredit eine beliebte Wahl.

Möbelkredit günstiger als Dispo

Experten jedoch raten dringend davon ab, weil der Dispokredit verhältnismäßig teuer ist und man meist länger benötigt um wieder rauskommen, als man anfangs annimmt. Stattdessen sollte man sich gleich zu Beginn des Umzugs Zeit nehmen und die erwarteten Kosten realistisch kalkulieren. Lassen sich diese nicht aus Ersparnissen stemmen, dann ist ein Umzugs- oder Möbelkredit die bessere Wahl.

Umzugs- und Möbelkredite sind eigentlich ganz normale Ratenkredite und damit eine der am meisten gewählten Kreditarten. Üblich sind Beträge zwischen 5.000 und 50.000 Euro. Die Laufzeit beträgt je nach Einkommen zwischen einem und zehn Jahren. Der Zinssatz ist in jedem Fall niedriger als beim Dispo, hängt aber von diverse Faktoren wie zum Beispiel der Risikoeinschätzung und der Tilgungsrate ab. Ein Umzugskredit ist nicht zweckgebunden, er kann also auch für andere Dinge eingesetzt werden.

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Die Beantragung und Gewährung eines Ratenkredits für Umzug und Möbel ist heute kein großer Akt mehr, erst recht nicht wenn man sich für eine Direktbank entscheidet. Im Internet ist ein Möbelkredit innerhalb kürzester Zeit beantragt. Oft führt ein Computer die Beurteilung durch, so dass man binnen weniger Minuten eine Zusage oder Ablehnung erhält. Nachdem die notwendigen Formalitäten geklärt sind, ist der Darlehnsbetrag ähnlich schnell auf dem eigenen Konto.

Große Spanne bei Zinssätzen erfordert Zinsvergleich

Die schnelle Abwicklung von Umzugskrediten sollte aber nicht dazu führen, dass Sie zum erstbesten Angebot greifen. Der Wettbewerb unter den Banken ist groß und so gibt es eine Vielzahl verschiedener Angebote. Ein Kreditvergleich auf spezialisierten Portalen, wie www.kredit-aufnehmen.de eins ist, gehört deshalb zum Pflichtprogramm.

Achten Sie beim Vergleich der diversen Kreditangebote immer auf den Effektivzins. Er enthält im Gegensatz zum sogenannten Sollzins alle Kosten und ist deshalb am aussagekräftigsten und am besten vergleichbar. Neben dem Zinssatz sollten Sie darauf achten, ob das jeweilige Kreditinstitut Sondertilgungen oder Ratenpausen gewährt, die Ihnen Flexibilität gewährleisten. Es kann schnell passieren, dass Sie ein defektes Auto ersetzen müssen und deshalb den Kredit nicht mehr fristgerecht bedienen können. Oder Sie kommen unverhofft zu Geld und können die Kreditlaufzeit verkürzen, was natürlich auch mit geringeren Kreditkosten einhergeht.

Beim Kreditabschluss selbst sollten Sie unbedingt darauf achten, dass Ihnen keine Zusatzprodukte wie eine Kreditausfallversicherung untergemogelt werden. Solche Extraleistungen verteuern den anfänglich kostengünstigen Kredit enorm.

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