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Schön, sicher, diskret: Diese neuen Webbrowser sollten Sie kennen

Firefox, Chrome, Explorer und Safari sind die bekanntesten Webbrowser – aber bei weitem nicht die einzigen. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel drei Browser vor, die mit ihren Sonderfunktionen Ihr Surf-Vergnügen abrunden können.

Vivaldi
Ins Leben gerufen wurde Vivaldi von einem ehemaligen Opera-Mitentwickler. Der Browser zeichnet sich durch eine hohe Anpassungsfähigkeit an die Wünsche des Nutzers aus: So können Sie verschiedenen Tabs Farben geben, um den Überblick besser zu wahren. Die Liste der Tabs muss nicht, wie bei den meisten Browsern, oben angezeigt werden. Sie kann bei Vivaldi zum Beispiel auch am linken Rand positioniert werden.
Vivaldis Anspruch, Maßstäbe in Sachen Ästhetik zu setzen, wird auch an der liebevollen Gestaltung kleiner Details sichtbar. Allerdings werden Updates für den jungen Browser, der erst seit 2015 verfügbar ist, nicht automatisch installiert – Aktualisierungen müssen vom Verwender selbst vorgenommen werden. Zudem sind Sicherheitsupdates für Vivaldi meist etwas später verfügbar als es bei den großen Konkurrenten der Fall ist.

Cliqz
Dieser Browser, der auf der Technik für Firefox basiert, wurde in Deutschland entwickelt. Seine Zielgruppe sind alle Nutzer, denen die Sicherheit ihrer Daten besonders am Herzen liegt. So sind in Cliqz etliche Funktionen integriert, die bei den großen Konkurrenten als Erweiterungen von Hand nachinstalliert werden müssten. Eine davon ist eine Anti-Tracking-Funktion, mit der Cookies automatisch vom Browser blockiert werden können.
Zu den bereits ab Werk vorinistallierten Features können jedoch keine Erweiterungen mehr hinzukommen. Wer nicht nur auf Privatsphäre, sondern auch auf einen großen Funktionsumfang Wert legt, wird mit dem Browser Cliqz wohl nicht glücklich.

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Bitbox
Verantwortlich für die Entwicklung dieses Browsers ist niemand Geringeres als das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BIS). Im Fokus der Entwickler stand folglich die größtmögliche Sicherheit.
Bitbox operiert in Isolation vom Betriebssystem und bietet schädlichen Programmen somit keine Chance, selbiges zu befallen. Wer zum Beispiel beim Online Banking auf Nummer Sicher gehen will, sollte diesen Browser auf seinem Computer installiert haben. Für die alltägliche Nutzung ergibt sich jedoch ein deutlich spürbarer Nachteil bei der Geschwindigkeit, mit der die aufgerufenen Webseiten aufgebaut werden. Somit eignet sich Bitbox als eine Ergänzung im Browser-Repertoire, nicht jedoch als Allround-Lösung.

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