Handwerk

Schlüsseldienste in Deutschland

Zahlreiche Probleme zu Schlössern erfordern Schlüsseldienste. Diese vielfältigen Leistungen dienen Ihnen mit besonderen Fachkenntnissen aus etlichen handwerklichen Bereichen.

Vielfältiges Berufsbild

Derzeit über 25.000 Betriebe in ganz Deutschland bieten Ihnen viele Dienste zur Schließtechnik, etwa Lieferungen bestimmter Schlösser. Auch deren Einbau übernehmen Schlüsseldienste im privaten wie gewerblichen Bereich. Spezialisten bauen Sonderschlösser für große Schließanlagen. Insbesondere Tresorschlösser und entsprechende Leistungen zählen zum Bereich von Schlüsseldiensten. Viele derartige Dienstleister öffnen Türen für ausgesperrte Privatleute. Diesen Aufsperrdienst kennen Kunden als „Schlüsselnotdienst“ oder „Notöffnungen“. Insbesondere helfen entsprechende Betriebe auch außerhalb regulärer Geschäftszeiten.

Lockpicking

Oft öffnen renommierte Schlüsseldienste wie http://www.schluesseldienst-koeln.de Türen ohne Beschädigung. Dieses gekonnte Lockpicking erfordert manchmal extrem spezialisiertes Aufsperrwerkzeug. Zu simplen Hilfsmitteln zählt natürlich der klassische Dietrich. Lockpicking als Stochern (engl.: picking) im Schloss (engl.: lock) meint das Nachschließen: Diese vielfältige Aufsperrtechnik öffnet beliebige Schlösser schonend ohne zugehörigen Schlüssel. Neben vertrauenswürdigen Schlüsseldiensten nutzen Polizeikräfte Lockpicking. Komplexe Schlösser erfordern dazu ausgeprägtes Fachwissen: Tatsächlich existieren etwa zwei Dutzend Basiswerkzeuge. Höchste Anforderungen stellen Observationen durch Geheimdienste: Hier erfolgt Lockpicking unter Zeitdruck und praktisch ohne Spuren.

Sonderdienste

Schlüsseldienste öffnen insbesondere auch unterschiedlichste Fahrzeuge. Weiterhin entsperren Experten alle Tresore sämtlicher Klassen ohne Zerstörung. Alternativ öffnen manche Betriebe bestimmte Tresore auch mit teils erheblicher Gewalt. Speziell Öffnungen per Bohrloch zählen zu diesen Varianten.

Fachverbände

Zwei deutsche Fachverbände bürgen für seriöse Arbeiten im Bereich von Schlüsseldiensten: Interkey in Lippstadt existiert seit über fünfzig Jahren, während der Bundesverband Sicherungstechnik Deutschland in Düsseldorf sitzt. Mitglieder dieser Verbände gelten als vertrauenswürdige Anbieter des „Schlüsseldiensts“. Diese Bezeichnung genießt allerdings keinen gesetzlichen Schutz. Entsprechend fehlt diesem Leistungssektor sein eigenes Berufsbild. Speziell gilt der Schlüsseldienst nicht als Handwerk, während dieses Feld durchaus Tradition besitzt: Um 1965 etablierten sich zahlreiche Kleingeschäfte in der Schlüsselfertigung. Schlüsselschneiden leisteten jene Kleinunternehmer als Teil ihres Angebots. Daraus entwickelten sich Schlüsseldienste im heutigen Sinne.

Tipp:  Ein langlebiger Carport – die besten Materialien

VdS Schadenverhütung

Zur Aufwertung bezeichneten sich viele Schlüsseldienstleister als Sicherheitsfachgeschäfte. Auch derartige Namen bleiben allerdings gesetzlich ungeschützt. Zudem organisierten sich entsprechende Dienstleister zunehmend. Zum Beispiel entsprang die VdS Schadenverhütung GmbH dem Verband der Schadensverhütung e.V. Sie firmiert als 100%ige Tochter des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV). Speziell zertifiziert die VdS beliebige Fachfirmen für mechanische Sicherungstechnik.

Formale Qualifikationen

Schlüsseldienste nutzen Fähigkeiten, wie sie Schlosser und Elektroinstallateure besitzen. Auch Tischler und Glaser tragen zu diesem vielfältigen Berufsbild bei. Daher fordert die VdS handwerkliche Ausbildungen von Mitgliedern: Meistertitel in einem der genannten Gebiete sowie Gesellenstatus in allen übrigen Disziplinen. Diesen besonderen Anforderungen genügen nur entsprechend wenige Betriebe. Mithin zählen zu Schlüsseldienstleistern viele Schlüsselschneider als auch seltene, beglaubigte Spezialbetriebe.

Leave a Comment