Finanzen

Negative Schufa-Einträge – Auswirkungen auf Privatleben und Zukunft

Der Hausbau rückt in greifbare Nähe und auch ein neuer Handyvertrag oder Wäschetrockner muss her. Doch oft sind es die „kleinen“ Dinge, die solchen Plänen einen Strich durch die Rechnung machen können. Altlasten wie zu spät oder nicht gezahlte Forderungen, häufige Wohnortwechsel oder ein Vollstreckungsbescheid können aufgrund negativer Einträge bei Wirtschaftsauskunfteien wie der Schufa die Planung der eigenen Zukunft schwierig gestalten. Viele wissen noch nicht einmal, welcher sogenannte Score-Wert über sie und ihr Zahlungsverhalten hinterlegt ist. Das erfahren die meisten erst bei oben erwähnten Vorhaben, die dann zu scheitern drohen.

Bonität bei Krediten

Auch laufende Kredite, die regelmäßig abgezahlt werden, können die bei den entsprechenden Auskunfteien hinterlegte Bonität negativ beeinflussen. Haben Sie vermehrt Kreditanfragen durchgeführt, kann auch das zu einer Negativ-Bewertung führen. Es gibt jedoch auch Anbieter, die mit „Kredit trotz Schufa“ werben und die es ermöglichen, die gewünschte Kreditsumme ausbezahlt zu bekommen. Doch bei diesen Angeboten sollten Sie vorsichtig sein. Nicht selten kommt es vor, dass gerade hier das erhöhte Risiko für die Kreditinstitute mit entsprechend hohen Darlehenszinsen ausgeglichen wird.

Wie Sie Ihren Score-Wert in Erfahrung bringen

Um keine böse Überraschung bei Ihrem nächsten Ratenkauf oder der Hausbank zu erleben, können Sie sich ganz einfach selbst nach dem Status Ihres aktuellen Score-Werts informieren. Bei bonify.de können Sie sich völlig kostenlos anmelden und mögliche negative Einträge in Erfahrung bringen.

Welche Faktoren für negative Bonität eine Rolle spielen

Leider sind die Methoden der Wirtschaftsauskunfteien nicht so transparent, um wissen zu können, anhand welcher Faktoren ein schlechter Score-Wert festgelegt wird. Bekannt ist allerdings, dass Faktoren wie laufende Kredite, häufige Wohnungswechsel und Kreditanfragen, nicht beglichene Rechnungen, eidesstattliche Versicherungen und Vollstreckungen in die Bewertung miteinfließen. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit negative Einträge überhaupt erfolgen können und welche Auswirkungen das auf Ihr Leben haben kann, können Sie in diesem Artikel nachlesen. Dort wird zudem erläutert, welche Werte es bei der Einstufung gibt und wie lange die Einträge bestehen bleiben.

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Ohne Bonitätsprüfung geht es nicht

Kaum ein Vertrag kommt heutzutage mehr zustande, ohne dass vorher vom Anbieter eine Bonitätsprüfung des Interessenten durchgeführt wurde. Man möchte sich schließlich gegen zahlungsunwillige Kunden absichern. Auch auf dem Wohnungsmarkt geht es härter zu als noch vor einigen Jahren. Viele Vermieter sehen eine positive Bonität als Grundvoraussetzung, um eine Wohnung einem potenziellen Mieter überhaupt zu übergeben. Selbst die neue Couchgarnitur, die Sie durch Raten finanzieren möchten, kann durch kleinere oder größere Vergehen in der Vergangenheit, in Form von nicht beglichenen Forderungen oder aus anderweitigen Gründen, schnell Geschichte sein.

Wege zu einer besseren Bonität

Bei kleineren „Vergehen“ in Hinsicht auf Zahlungsunfähigkeit kann der Kreditgeber, das Versandhaus oder die Bank immer ein Auge zudrücken. Zudem kann es helfen, sollten Sie Rechnungen erst nach der letzten Mahnung oder einem Schreiben vom Inkassobüro gezahlt haben, den Gläubiger darauf hinzuweisen, dass der Betrag vollständig beglichen wurde. Dieser kann bei den jeweiligen Auskunfteien dann einen entsprechenden Vermerk erwirken, der die Bonität verbessern kann. Überprüfen Sie auch durch die Einholung einer Selbstauskunft die Richtigkeit Ihrer Daten. Auch hier können Fehler auftreten.

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