Musik

Musik legal im Internet downloaden – 3 Tipps

Um Musik herunterzuladen, muss normalerweise auch Geld bezahlt werden. Dennoch gibt es auch die Möglichkeit, kostenlos und das auf legalem Wege an die gewünschten Musikstücke zu kommen. Somit sind nicht die diversen illegalen Tauschbörsen gemeint, sondern Möglichkeiten, wie dies wirklich legal geschehen kann. Im folgenden Artikel werden drei Tipps vorgestellt, wie man sich legal und auch kostenlos Musik aus dem Internet besorgen kann.

1. Tipp: YouTube-Converter nutzen

Youtube aber auch einige andere Videoportale haben einen Vermerk in ihren jeweiligen AGBs, in denen verboten wird, Musikvideos zu converten. Rechtlich gesehen ist dies jedoch legal, wenn die so erhaltenen Musikstücke lediglich privat genutzt werden. Eine weitere Voraussetzung ist, dass man kein registrierter Youtube-Nutzer ist. Denn hat man sich registriert, hat man auch die AGBs bestätigt und würde durch das Converten der Videos den geschlossenen Vertrag verletzen. Um Musik auf diesem Wege runterzuladen, wird der sogenannte YouTube to MP3 Converter benötigt. Dieser kann auf unterschiedlichen Websites kostenlos erhalten werden, wie zum Beispiel auf Chip.de.
Es gibt aber auch zahlreiche Online-Anbieter, über die man direkt über den Browser bereits YouTube-Videos in Mp3s umwandeln kann. Da es unter diesen Anbietern auch zahlreiche unseriöse gibt, sollte man auf eine geprüfte Liste von YouTube-Convertern auf Uni-24.de zurückgreifen.

2. Tipp: Musikstücke mitschneiden im Webradio

Um Musik aus dem Webradio mitschneiden zu können, wird das ebenfalls kostenlose Tool streamWriter benötigt. Mit diesem ist es sehr leicht, legal an die gewünschte Musik zu kommen. Anders als bei ähnlichen Programmen muss der Radiosender nicht einmal in das Tool eingegeben werden, da es bereits über eine Datenbank verfügt. Mithilfe einer integrierten Suchfunktion kann zum Beispiel nach einem bestimmten Song gesucht werden. Dieser wird dann nach kurzer Zeit auf dem PC gespeichert. Zudem besteht die Möglichkeit, das komplette Programm mehrerer Sender aufzunehmen. Die einzelnen Lieder werden denn separat in einem festgelegten Ordner abgelegt.

Tipp:  Legale Musik im Internet – Was ist die Problematik beim Downloaden von Musik?

Somit wird schnell deutlich, dass es mit dem streamWriter in kurzer Zeit möglich ist, eine Vielzahl an Musikstücken zu erhalten, kostenlos und legal. Sind die Songs einmal auf der Festplatte gespeichert, kann ganz nach Belieben über sie verfügt werden. Dieses kostenlose Tool kann man ebenfalls auf Chip.de herunterladen. Auch hier ist das Mitschneiden und die Nutzung von Songs aus dem Webradio nur legal, wenn diese lediglich privat verwendet werden. Das bedeutet, dass die Songs nicht verkauft oder auch an andere Privatpersonen weitergegeben werden dürfen.

3. Tipp: Gratis-Angebote nutzen

Immer mehr Anbieter für Musik bieten ihren Service im Internet an. Und gerade deswegen, weil es dadurch zu einem immer größer werdenden Konkurrenzkampf kommt, versuchen einige Anbieter die Kunden mit Gratis-Testphasen zu locken. Und genau dies ist für den Nutzer die Möglichkeit, nach einer kurzen Anmeldung, an gratis Musikstücke zu kommen. In dieser Testphase können dann zumeist so viele Titel wie gewünscht heruntergeladen werden. Es sollte jedoch beachtet werden, wann die gratis Testphase endet, denn ab diesem Zeitpunkt entstehen dann monatliche Kosten. So sollte pünktlich eine Kündigung geschrieben und per Post oder per E-Mail an den Anbieter verschickt werden.

Auf diesem Wege ist es also auch möglich, an Musik zu kommen. Und da es verschiedene Anbieter gibt, kann der Vorgang mehrfach wiederholt werden. So gelangt man ganz einfach und unkompliziert an zahlreiche MP3s und das ohne Geld ausgeben zu müssen. Der Nachteil ist jedoch, dass unbedingt an die Kündigung gedacht werden muss. Wenn dies vergessen wird, kann es sein, dass man für einige Monate an den Vertrag gebunden ist und schließlich doch Geld bezahlen muss. Am besten macht man sich einen Kalendereintrag ins Handy, der einen kurz vor dem Ablauf der Testphase an die notwendige Kündigung erinnert.

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Welche Anbieter bieten gratis Testphasen für digitale Musikstücke an?

Napster ist sicherlich einer der bekanntesten Anbieter. Hier kann der Kunde den vollen Service 7 Tage kostenlos nutzen. Somit sollte spätestens nach vier oder fünf Tagen gekündigt werden. Bei dem Anbieter MusicMonster.fm kann das Angebot sogar 14 Tage genutzt werden. Zaoza ist dagegen nicht ganz so bekannt, dennoch wird dem Nutzer eine gratis Test-Phase von einem ganzen Monat gewährt, wie auch bei ZeeZee. Wird jedoch nicht pünktlich gekündigt, müssen monatlich 4,99 Eurobezahlt werden.

Es ist also durchaus möglich, gratis und zudem auch legal an Musik aus dem Internet zu kommen. Wichtig ist jedoch, um auf der sicheren Seite zu sein, dass die Musikstücke nur für den privaten Gebrauch genutzt werden. Und natürlich sollte bei dem Nutzen von gratis Testphasen der diversen Anbieter nicht vergessen werden zu kündigen, dann ist auch diese Variante sehr einfach und ebenfalls kostenlos.

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