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Einzelhandel vs. E-Commerce: Wo kaufen wir unsere Computer und Notebooks?

Ein Computer, Notebook oder Tablet gehört heutzutage in jeden Haushalt. Aktuellen Statistiken zufolge haben 83% der deutschen Haushalte einen eigenen Computer und über 90% der bis 64-jährigen Bürger benutzen diesen auch regelmäßig. Dabei sind die Verkäufe der traditionellen Desktop-PCs seit Jahren schon rückläufig, Notebooks werden am meisten gekauft, direkt gefolgt von Tablets und Smartphones, die immer häufiger zum Surfen im Internet zum Einsatz kommen. Ein ganz neuer Trend sind Hybrid-PCs, die auch Convertibles genannt werden. Es handelt sich um Notebooks, deren Bildschirm man um 360 Grad umklappen und als Tablet mit Touchscreen verwenden kann. Es bleibt noch abzuwarten, ob sich diese Technologie beim Verbraucher durchsetzt, das Interesse ist jedenfalls groß.

Ein wenig überraschend sind die Statistiken zu den meistgenutzten Betriebssystemen. Windows 7 hat sich wacker gehalten und ist auch 7 Jahre nach seiner Veröffentlichung noch das meistgenutzte Betriebssystem Deutschlands mit 31,1%. Das könnte vor allem daran liegen, dass viele Firmen nicht ständig nachrüsten und solide Vorgängersysteme neuen, aber fehlerhaften Betriebssystem vorziehen. Windows 10 liegt mit 29,31% auf Platz zwei, gefolgt von MacOSX mit 10,3%.

Das Internet verkauft bereits mehr Computer als der Einzelhandel

Dem Computermagazin Chip zufolge bleibt die Hardware eines Laptops ungefähr drei Jahre aktuell, dies entspricht auch in etwa dem Zeitraum, nach dem Probleme mit der Akku Leistung und dem Lüfter auftreten und die meisten Benutzer eine Neuanschaffung in Betracht ziehen.

Dabei setzten die Käufer in Deutschland bei ihrem Kaufverhalten auf einen Mix an online und offline Ressourcen. Das Internet dient in erster Linie der Informationsbeschaffung. Online Shops haben eine größere Produktvielfalt, da sie keine begrenzte Ladenfläche haben, was gerade bei Unterhaltungselektronik eine wichtige Rolle spielt. Allerdings schauen sich viele Käufer die Produkte gerne im Laden an. Trotzdem kaufen 40% der Deutschen ihre Computer, Notebooks und Tablets ausschließlich im Internet. Dabei haben die Deutschen relativ wenig Angst vor dem Internetbetrug. Das Internet Portal Gutscheinsammler hat herausgefunden, dass bei den Deutschen die Sparsamkeit trotz Angst Vorrang hat. So kauft man lieber online, um Geld zu sparen, anstelle auf den Einzelhandel zu vertrauen.

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Die drei wichtigsten Faktoren: Markentreue, Kundenbewertungen und Preisvergleich

Die ausschlaggebenden Faktoren bei einer Kaufentscheidung sind ganz klar Markentreue und Kundenbewertungen. Der deutsche Käufer bleibt meist bei der gleichen Marke, auch dann, wenn er Probleme mit dem derzeitigen Notebook hat. Man hat das Gefühl, die Stärken und Macken des Herstellers zu kennen und weiß, worauf man sich einlässt. Markentreue wird ganz besonders bei Liebhabern der Apple Produkte groß geschrieben. Einmal Apple, immer Apple, so lautet die Devise, die in den meisten Fällen zutrifft. Apple-User sind ganz besonders mit der Qualität der Produkte und dem guten Kundenservice zufrieden und sind doppelt so treu wie Windows oder Android User.

Kundenbewertungen und Testberichte spielen heutzutage eine große Rolle. Die meisten Käufer informieren sich vor der Anschaffung eines Notebooks ausgiebig im Internet, dabei sind Test-Portale wie test.de, chip.de und andere Computermagazine die ersten Anlaufstellen. Anschließend werden auch Kundenbewertungen der Online Shops zu Rate gezogen. Der Käufer ist interessiert an der Bewertung anderer User und lässt sich davon stark beeinflussen.

Die meisten Menschen werden sich in diesem Kaufverhalten wiedererkennen. Gehen Sie noch ins Geschäft oder kaufen sie Ihren Computer online?

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