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Die besten Gaming-Grafikkarten zum Nachrüsten

Wenn aktuelle Games oder hochauflösende Videos am PC das Ruckeln anfangen, kann es sinnvoll sein, mit einer leistungsstärkeren Grafikkarte nachzurüsten. Grundsätzlich bekommt ihr bei Grafikkarten die Leistung, für die ihr bereit seid, zu zahlen. Wir geben euch einen Überblick, wie viel Geld ihr für ein gutes Modell ausgeben müsst.

Darauf solltet ihr beim Kauf achten

In einem Computer zählen Grafikkarten zu den leistungsfähigsten Hardware-Komponenten. Vor allem wenn es um das Thema Gaming geht, sind sie maßgeblich für die Geschwindigkeit eures Rechners verantwortlich. Weil der Grafikkarten-Markt leistungsbezogen ist, bedeutet das, dass ihr bei aktuellen Modellen umso mehr Leistung bekommt, je mehr ihr bereit seid, dafür auszugeben. Deshalb solltet ihr euch zunächst Gedanken darüber machen, was euer Budget hergibt.

Damit die Leistung eurer Grafikkarte nicht gebremst wird, sollten auch eure anderen System-Komponenten halbwegs aktuell und am besten nicht älter als zwei Jahre sein. Je mehr Geld ihr für eine neue Grafikkarte ausgeben wollt, desto aktueller sollte auch euer vorhandener Rechner sein. Die Unterschiede von Grafikkarten sind aber nicht nur beim Preis-/Leistungsverhältnis auszumachen, sondern auch bei

  • der Lautstärke,
  • dem Stromverbrauch und
  • den Abmessungen.

Am besten achtet ihr deshalb vor dem Kauf darauf, dass ein Netzteil mit ausreichender Leistung und den notwendigen Kabeln vorhanden ist. Außerdem muss die Karte auch in euer vorhandenes Gehäuse passen.

Wie viel muss ich für eine gute Gaming-Grafikkarte ausgeben?

Heutzutage gibt es eine riesige Auswahl verschiedener Grafikkarten-Modelle von namhaften Herstellern wie NVIDIA oder AMD. Qualitativ hochwertige Modelle erhaltet ihr im Onlineshop von arlt.com beispielsweise schon ab etwa 30 Euro. Für besonders leistungsstarke Grafikkarten im High End Gaming-Bereich müsst ihr da schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Entscheidend ist, für welche Zwecke ihr eure neue Grafikkarte einsetzen wollt.

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Als Budget für eine gute Einsteiger-Spiele-Grafikkarte solltet ihr mindestens 150 Euro einplanen. Vor einiger Zeit wurden die Bezeichnungen der AMD-Grafikkarten überarbeitet. Seitdem ist in diesem Preissegment die nächste Generation, die AMD-300-Serie, auf dem Markt. Bei NVIDIA gehören die aktuellen Modelle in diesem Preissegment der Geforce GTX 900-Serie an. Alles, was darunter liegt, ist für aktuelle Spiele eher ungeeignet, solche Modelle sind nämlich kaum schneller als integrierte Grafikeinheiten. Nach oben hin gibt es dann preislich gesehen kaum Grenzen. Eine der derzeit schnellsten und teuersten Grafikkarten, die NVIDIA GeForce GTX Titan X, schlägt beispielsweise mit stolzen 1000 Euro zu Buche.

So gelingt der Einbau des neuen Modells

Traut ihr es euch nicht zu, eure Grafikkarte auf eigene Faust auszutauschen, könnt ihr damit einfach den PC-Fachhandel eures Vertrauens beauftragen. Grundsätzlich ist es aber eigentlich gar nicht so kompliziert, eine Grafikkarte selbst einzubauen, wie einige denken. Im Internet findet man dafür sehr viele übersichtliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen, in denen genau erklärt wird, wie ihr dabei vorgehen müsst. Die meisten Grafikkarten verwenden die PCI Express Schnittstelle. Egal, welche Schnittstelle ihr verwendet, ihr müsste eine Grafikkarte grundsätzlich nur senkrecht in den passenden Steckplatz setzen, bis sie einrastet. Anschließend schließt ihr die Stromstecker des Netzteils an und startet euren Computer neu. Nach dem Neustart müsst ihr nur noch die passenden Treiber installieren. Jetzt könnt ihr euch über eure neue Grafikkarte freuen und direkt mit dem Zocken loslegen!

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