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Die 10 besten Rotweine – Der Vergleich

Der Genuss von Speisen und Getränken ist von Mensch zu Mensch verschieden und es gibt mindestens so viele verschiedene Geschmäcker wie Menschen auf der Erde. Trotzdem haben Rotweine gewisse Eigenschaften, die jedem, der sie bewusst genießt, wichtig sind. Beispielsweise die Farbe, der Geruch, die verschiedenen Aromen während und nach dem Trinken sowie zuletzt das Zusammenspiel dieser Komponenten.

Im Folgenden ein Versuch, die zehn besten Rotweine, welche alle Komponenten perfekt verbinden, aufzulisten:

Platz 10 – Merlot Columbia Valley 2009

Der aus den USA stammende zehnte Platz ist ein sehr dunkler Roter. Er enthält Noten von Schokolade, Edelholz, Kirsche und Pflaume. Aber auch fruchtigere Aromen nach Brombeeren und Holunder sind enthalten.

Platz 9 – Malbec Mendoza Finca Bella Vista 2010

Dieser argentinische Wein wächst in fast 1.000 Metern Höhe auf 100 Jahre alten Rebstöcken. Die Reifezeit, die der Wein in französischen Eichenfässern verbringt, beträgt 15 Monate.

Der Winzer heißt Roberto Cipresso. Ein Name, der in Kennerkreisen für Genuss und Qualität steht, sowie für Exklusivität. Der Grund dafür ist, dass Roberto Cipresso nur vergleichsweise geringe Mengen seines Weines zum Verkauf frei gibt.

Platz 8 – Brunello di Montalcino 2007

Hinter diesem Tropfen stecken die Geschwister Paolo und Lucia Bianchini. Das Weingut der beiden liegt in der Toskana auf einem rund 360 Meter hohen Berg, auf dessen Südwest-Hang die Rebstöcke stehen.

Dieser Wein wird traditionell in Edelstahl fermentiert und reift zwei Jahre in slowenischer Eiche. Sowohl olfaktorisch als auch gustatorisch wird der Genießer dieses Weines von Aromen wie Johannisbeere, schwarzer Beere und Nougat verwöhnt.

Platz 7 – Cabernet Sauvignon Knights Valley Reserve 2009

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Hergestellt wird dieser Rotwein von Beringer im Knights Valley im US-Staat Kalifornien.

Beringer ist der größte Landbesitzer der Region mit mehr als 550 Ackern Land, auf welchem neben anderen Bordeaux-Variationen hauptsächlich der Cabernet Sauvignon angebaut wird. Beringer war auch die erste Marke, die im Knights Valley Wein angebaut haben. Einer der Beringer-Veteranen, Laurie Hook, hat diesen Wein produziert.

Platz 6 – Pinot Noir Willamette Valley Shea Vineyard Estate 2009

Der Produzent dieses Weines, Dick Shea, verließ 1989 die Wall Street, um seinem Hobby, dem Weinbau, zu frönen. Dies mit Erfolg, wie dieser Wein bezeugt.

Der Estate ist eine Eigenkreation Shea’s, die er seit 1996 herstellt. Daneben konzentriert er sich auf Spätburgunder und Chardonnay. Die Reben-Sprösslinge, welche die Trauben für den Estate 2009 lieferten, stammen aus Pommard, Wädenswill und Dijon.

Platz 5 – St.-Julien 2009

Der kompakte Geschmack dieses Weines nach Brombeeren und Gewürzen wird von Weinkennern allerorts gelobt. Cabernet Sauvignon dominiert die Rebenmischung in diesem Wein, der in traditionellen Holzfässern fermentiert wird und für 18 Monate in Eichenfässern reift, die zur Hälfte neu sind.

Das traditionell geführte Weingut Château Léoville Barton im Bordeaux stellt seit 1836 Wein her. Im Jahre 1983 übernahm Anthony Barton das Weingut von seinem Onkel. Daraufhin verbesserte sich die Qualität des Weines merklich. Seine Tochter Lilian Barton Sartorius hat vor kurzem das Gut übernommen.

Platz 4 – Châteauneuf-du-Pape 2010

Das Blut der Familie Avril aus dem Rhône-Tal scheint aus Wein zu bestehen. Seit 1600 bauen sie Rebstöcke an und stellen aus den Früchten Wein her. Seitdem Paul Avril das Gut 1987 von seinem Vater übernommen hat, ist er bemüht, die Qualität des Weines stetig zu verbessern.

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Der Châteauneuf-du-Pape 2010 ist eine qualitativ hochwertige Mischung aus 80 Prozent Grenache, 10 Prozent Syrah und 10 Prozent Mourvèdre.

Platz 3 – Shiraz Barossa Valley Bella’s Garden 2010

In diesem Wein vereint die Kelterei Two Hands sechs Shiraz-Weine aus den Früchten von über 20 Weinbergen, die ihre komplexe Note in französischen Hogshead-Fässern entwickeln und bewahren.

Das dunkle Aroma, das sich aus einzelnen Komponenten wie Lakritz, verschiedenen Gewürzen, Pflaume und Schokolade zusammensetzt, wird von Kennern gelobt und geschätzt. Ganz besondere Exzellenz verleiht diesem Wein aber das dezente Teer-Aroma.

Platz 2 – Gigondas 2010

Die Rebstöcke, aus deren Früchten dieser hervorragende und zudem erschwingliche Wein hergestellt wird, sind durchschnittlich 60 Jahre alt.

Für die 2010er Mischung des Gigondas verwendete Louis Barruol, der das Weingut in der vierzehnten Generation führt, 60 Prozent Grenache und je 20 prozent Syrah und Mourvèdre. Mit dieser Mischung wurde der Gigondas die Top-Marke des Weingutes.

Platz 1 – Relentless Napa Valley 2008

Mit dem ungewöhnlichen Namen „Relentless“, was auf Englisch etwa „unerbittlich“ oder „unnachgiebig“ heißt, ehren die Weinproduzenten Shafer aus Kalifornien ihren Erntehelfer Elias Fernandez, der ihnen schon seit 28 Weinlesen hilft.

Der Ausbau dieses Weins dauert 30 Monate. Er führt zu einem komplexen fruchtigen Aroma, das auch aus dem sehr guten Weinjahr 2008 hervorgeht.

Fazit

Es lässt sich sagen, dass weder das Anbaugebiet, noch die Herstellungsart, die Mischung oder die Lagerung allein einen guten Rotwein ausmacht. Das Zusammenspiel aller Komponenten sowie die Erfahrung und das Können der Winzer und nicht zuletzt der Geschmack der Konsumenten küren einen guten Wein.

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