Technik

Der Raspberry-Konkurrent Banana Pi M2+

Technikaffine Bastler, Tüftler und Sparfüchse kennen sicherlich den winzig kleinen und doch überraschend leistungsstarken Einplatinencomputer Raspberry Pi, der mittlerweile schon in der dritten Generation erhältlich ist und selbst in der ausstattungsreichsten Variante noch nicht einmal 40 Euro kostet. Der Banana Pi M2+ dürfte hingegen noch relativ unbekannt sein, was überaus bedauerlich ist. Immerhin ist er nicht bloß ein einfacher Nachahmer, sondern ein echter Konkurrent.

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale im Überblick

Der Banana Pi M2+ verfügt über einen leistungsstarken A31S ARM Cortex-A7 Quad Core Prozessor mit einem Takt von 1 Gigahertz pro Rechenkern. Zudem ist der kleine Alleskönner, der zum Basteln, Tüfteln und Individualisieren einlädt, mit einer PowerVR SGX544MP2 Grafikeinheit ausgestattet, die neben OpenGL ES 2.0 auch OpenCL 1.x unterstützt. Außerdem ist der Banana Pi M2+ noch mit einem 1 Gigabyte großen DDR3-Arbeitsspeicher versehen. An Anschlussmöglichkeiten werden unter anderem ein Micro-USB OTG Port, gleich vier USB-2.0-Ports, ein HDMI-Anschluss, ein Kamerainterface, ein LVDS/RGB-Display-Interface und ein 3,5-mm-Audio-Jack geboten. Darüber hinaus wurde der Banana Pi M2+ selbstverständlich auch mit einem Ethernet-Port für die Verbindung mit dem Internet oder die Einbindung in ein kabelbasiertes Netzwerk ausgestattet. Obgleich in diesem Zusammenhang direkt .angemerkt werden muss, dass der Banana Pi M2+ sogar WiFi-fähig ist. Weiterführende Erwähnung verdient, dass die Speicherkapazität des vielseitig einsetzbaren Einchipcomputers dank eines integrierten MicroSD-Slots flexibel den eigenen Bedürfnissen entsprechend angepasst werden kann. Ein kleines Manko ist hingegen, dass beim Banana Pi M2+ auf eine SATA-Schnittstelle verzichtet wurde, sodass weder eine SATA-Festplatte, noch ein SATA-Laufwerk direkt angeschlossen werden können. Der Banana Pi M2+ ist nicht überall zu beziehen. Am einfachsten und schnellsten klappt eine Bestellung bei einem Onlineversender.

Welche Betriebssysteme können mit dem Banana Pi M2+ genutzt werden?

Zu Beginn war für den Banana Pi M2+ im offiziellen Downloadbereich des Herstellers nur Android in der Version 4.4 zu finden. Mittlerweile sind darüber hinaus aber auch Images für Fedora, Raspbian- und Bananian-Linux aufgetaucht. Davon abgesehen kann man davon ausgehen, dass zumindest auf lange Sicht gesehen letztendlich alle gängigen Distributionen nutzbar sein werden.

Tipp:  Was sind die Einsatzgebiete von Quetschventilen?

Fazit: Klein, aber oho!

Der winzige Banana Pi M2+ ist ein vielseitig einsetzbarer Einchipcomputer mit beachtlichem Leistungsvermögen zum echten Schnäppchenpreis, der bis auf den Verzicht auf eine eigene SATA-Schnittstelle auf ganzer Linie überzeugen kann.

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