Technik

Der Einsatz mobiler Fackelanlagen

In Industrie und Wirtschaft ist es auch heute noch notwendig, Restgase und Ähnliches fachmännisch zu „entsorgen“. Verfügen die betreffenden Firmen über keine geeigneten Verbrennungsanlagen, stehen entsprechenden Einrichtungen zur Verfügung, die bei Bedarf in Form von mobilen Fackelanlagen auch gemietet werden können. Doch was steht zur Auswahl und wie funktioniert das Ganze? Wir verraten es Ihnen!

Welche Fackelanlagen gibt es?

Die Angebote an Fackelanlagen fallen je nach Anbieter ganz unterschiedlich aus. Bei prema-service.com haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen mobilen Anlagen:

Mobile Container- und Standardfackeln

Mobile Containerfackeln können genau dann gezielt eingesetzt werden, wenn es darum geht, kleinere Tanks oder Pipelines zu entgasen. Mit einem Leistungsvermögen von bis zu 1.200 Nm³/h benötigen diese Fackelanlagen nur wenig Platz. Standard-Fackeln sind dagegen in unterschiedlichen Größenordnungen erhältlich. Mit einer Leistung von bis zu 7.500 Nm³/h dienen sie der Entgasung von Pipelines, Benzintanks oder Rohöltanks. Doch auch bei etwaigen Stillständen wie bei einer Dämpfe-Rückgewinnungsanlage sind Standardfackeln die optimale Lösung und vor allem schnell zur Stelle.

Weitere mobile Fackelanlagen

In einigen Branchen braucht es jedoch spezielle Fackelanlagen mit entsprechender Leistung. So zum Beispiel bestimmte Hochleistungsfackeln mit einer Höhe von bis zu 30 Metern. Die Leistungsfähigkeit kann hier bis zu 30.000 Nm³/h betragen. Fällt eine stationäre Fackel einmal aus, sorgen diese mobilen Fackelanlagen dafür, dass es nicht zu einem Stillstand kommt. Für spezielle und schwierige Fälle gibt es fahrbare Fackelanlagen, die auch an besonders schwer zugänglichen Stellen zum Einsatz kommen können. Diese Fackelanlagen befinden sich auf einem geeigneten Fahrzeug oder Hänger, um möglichst schnell und unkompliziert an den Ort des Geschehens gebracht werden zu können.

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Wann braucht es eine fahrbare Fackelanlage?

Immer wieder kann es dazu kommen, dass sich gewisse Störungen ereignen und entsprechende mobile Anlagen einspringen müssen. So beispielsweise auch bei Hochdruckpipelines, aus denen Gase wie Kohlenwasserstoff oder Ethylen so sicher und schnell wie möglich verbrannt werden müssen. In diesem Bereich spielen die Faktoren Zeit und Sicherheit eine übergeordnete Rolle. Daher sollten die geeigneten Ersatzanlagen immer auf Verfügbarkeit geprüft werden.

Wie sind mobile Hochdruck-Fackelanlagen aufgebaut?

In der Regel besteht eine fahrbare Fackelanlage aus einem Kettenfahrzeug, das über eine hydraulische Trägerstruktur verfügt. Dieser Träger kann dann am Ort des Geschehens in benötigter Höhe ausgefahren werden und den montierten Fackelkopf bereitstellen. Fahrbare Fackelanlagen umfassen außerdem spezielle Überwachungseinrichtungen, Zündvorrichtungen und eine Station, die in der Lage ist, Druck um bis zu 100 bar zu reduzieren. Die Fackelanlage muss dabei weder an Strom noch an Dampf oder Druckluft angeschlossen werden.

Mobile Fackelanlagen: Nachhaltigkeit und Umwelt

Neben dem reibungslosen Ablauf des Einsatzes mobiler Fackelanlagen steht vor allem auch der Umweltschutz im Fokus. Dass das Abfackeln von Gasen und anderen Stoffen nicht unbedingt umweltverträglich ist, ist bekannt. Umso wichtiger ist es den Anbietern heute, dem Umweltschutz eine immer größer werdende Bedeutung zuteilwerden zu lassen. Daher kommen häufig umweltschonende Verfahren zum Einsatz, die die Einhaltung wichtiger Faktoren für Umwelt und Nachhaltigkeit gewährleisten. Mindestens genauso wichtig ist das Thema Arbeitssicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. Nur wenn das durchführende Personal ausreichend geschult und qualifiziert ist, kann die Sicherheit der Mitarbeiter und auch die sichere Durchführung der Abfackelung vor Ort sichergestellt werden.

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