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Champions League so schwer vorhersehbar wie lange nicht mehr

Die Champions League ist der wichtigste europäische Vereinswettbewerb. Experten behaupten sogar häufig, dass die Qualität des Fußballs höher ist, als in allen anderen Turnieren – inklusive der Weltmeisterschaft. Nachdem Real Madrid den Titel zuletzt dreimal in Folge gewann, scheint das Rennen um die Krone des europäischen Fußballs in dieser Saison so eng und unvorhersehbar zu sein, wie lange nicht mehr. Dies spiegelt sich auch in den Quoten der Wettanbieter wieder. Trotz Reals Erfolgen der vergangenen Jahre sind es andere Teams, die ganz hoch gehandelt werden.

Vierter Real-Triumph in Folge unwahrscheinlich

Real Madrid war 2017 die erste Mannschaft, die den Titel in der Champions League erfolgreich verteidigte. Im vergangenen Mai schafften sie sogar den dritten Triumph in Folge – ein Kunststück, das wohl schwer zu wiederholen ist. In Kiew schlug man damals den FC Liverpool um dessen deutschen Trainer Jürgen Klopp. In den ersten Monaten dieser Saison konnten die Madrilenen jedoch weder in der heimischen La Liga noch in der Champions League überzeugen. Auch deshalb werden aktuell andere Teams höher gehandelt als die „Königlichen“. Wie in der Liga, gehört der FC Barcelona auch in der Champions League zu den ärgsten Rivalen des Hauptstadtklubs. Im Oktober unterlag man den Katalanen im Camp Nou mit 5:1 – eine schmerzhafte Niederlage. Verglichen damit war die zwischenzeitliche Krise des FC Bayern in der Bundesliga eher eine kleine Schwächephase. Auch der deutsche Rekordmeister will in Europa wieder voll angreifen. Zuletzt gewann man den Titel 2013 – eine lange Zeit, wenn man die Bayern-Verantwortlichen fragt.

Guardiolas Manchester City Favorit

Heißester Anwärter ist in dieser Saison Manchester City. Nach dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen Liverpool in der vergangenen Spielzeit zählt für die Mannschaft von Pep Guardiola diesmal nur der Titel. Das Team des ehemaligen Bayern-Trainers ist auch bei Sportwetten mit Betfair hauchdünner Favorit auf den „Henkelpott“. Mit einer Quote von 5,0 (Stand: 31. Oktober) liegt man knapp vor dem FC Barcelona (6,5) und Juventus Turin (7,0). An vierter Stelle wird dann bereits der Vorjahresfinalist aus Liverpool gehandelt (9,0). Real Madrid (13,0) taucht bei den Buchmachern erst hinter dem FC Bayern (9,0) und Paris Saint-Germain (10,0) auf. Das Pariser Starensemble wird seit Sommer auch von einem Deutschen trainiert: Der ehemalige Dortmunder und Mainzer Coach Thomas Tuchel hat das Sagen beim französischen Meister.

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Überraschungen möglich

Doch trotz der hohen Leistungsdichte sind auch in solch einem Wettbewerb hin und wieder Überraschungen möglich. Ein Beispiel dafür könnte Borussia Dortmund sein. Ende Oktober besiegte der BvB die Spanier von Atletico Madrid sensationell mit 4:0. Dies ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass Atletico zum erweiterten Favoritenkreis zählt (15,0). Dortmund ist hingegen als klarer Außenseiter zu sehen und bestenfalls ein Geheimfavorit (34,0). Für Atletico war dies die höchste Niederlage unter Trainer Diego Simeone. Generell gilt der spanische Meister von 2014 als defensivstärkste Mannschaft Europas und blieb in der heimischen Liga in den letzten Jahren in mehr als der Hälfte aller Spiele ohne Gegentor. Deshalb könnte man solch ein Ergebnis zweifelsohne als Ausrutscher bezeichnen. Es könnte jedoch auch für die Unberechenbarkeit des Wettbewerbs sprechen.

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