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Buchhaltung für Fotografen: Das gilt es zu wissen

Wer als Fotograf mit seiner Arbeit Geld verdient, ist zur Buchhaltung verpflichtet. Dabei ist es egal, ob man als Selbstständiger, Freiberufler oder in einem eigenen Fotostudio tätig ist. Durch die Buchhaltung bewahrt man den Überblick über seine Finanzen und kann direkt handeln. Oft wird die Buchführung jedoch als lästig empfunden, da viele Selbstständige kaum Erfahrung im kaufmännischen Bereich haben. Deshalb stellen sich einige Fotografen die Frage, ob sie die Buchhaltung besser selbst übernehmen oder sie an einen Experten übergeben. Was ist zu beachten, wenn man diese Arbeit selbst erledigt und mit welchen Tipps kann man sie sich erleichtern?

Buchhaltung selbst erledigen oder an einen Experten abgeben?

Wenn man kaum Erfahrungen im kaufmännischen Bereich hat, liegt die Überlegung nahe, die Buchhaltung an einen Spezialisten abzugeben. Dafür kommen ein Steuerberater oder ein Buchhaltungsbüro infrage. Bei diesen müssen lediglich sämtliche Belege abgegeben werden. Je nach Vereinbarung bekommt man dann zum Beispiel monatlich oder quartalsweise Auswertungen, in denen die Zahlen und Entwicklungen enthalten sind. Diese Lösung ist zwar bequemer, jedoch ist es durchaus sinnvoll, die Buchführung selbst zu erledigen. Dabei kann man zum einen eine Menge Geld sparen. Zum anderen beschäftigt man sich selbst mit der Thematik und ist ständig über seine finanzielle Lage informiert. Zudem hat man zu jeder Zeit Zugriff auf seine Daten. So kann man rechtzeitig handeln. Auch für diejenigen, die nur wenig Erfahrung in diesem Bereich haben, gibt es eine Lösung. Mit Hilfe spezieller Programme kann man die Buchführung einfach erledigen. Mit einer Buchhaltungssoftware, die auf die Bedürfnisse von Fotografen optimiert wurde, kann diese schnell und effizient erledigt werden.

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Ein separates Konto sorgt für den Überblick

Es ist sinnvoll, ein separates Konto anzulegen, um so den Überblick zu behalten. Über dieses sollten sämtliche Einnahmen und Zahlungen laufen. Jedoch muss man das passende Geschäftskonto zum Unternehmen finden. Mit ihm erleichtert man sich die Arbeit bei der Buchführung. Diese kann man dann einfach anhand des Kontoauszugs durchführen. Zudem sollte man darauf achten, so viel wie nur möglich bargeldlos zu erledigen. So spart man sich die Arbeit beim Sortieren und Einpflegen der Belege.

So klappt es mit der Buchführung

Für Selbstständige fallen eine Reihe an Kosten an, die man in der Buchführung berücksichtigen muss. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Anschaffung von Equipment
  • Diverse Versicherungen
  • Werbung
  • Anfahrten
  • Miete für das Studio

Da hierbei viele verschiedene Ausgaben zusammenkommen, ist es wichtig, den Überblick über diese zu bewahren und die Finanzen im Auge zu behalten. Dies kann jedoch sehr komplex und aufwändig sein. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer professionellen Unternehmenssoftware, mit der man die Buchhaltung erledigen kann. Hierbei kann man sämtliche Ausgaben sowie Einnahmen erfassen. Daneben lassen sich die Auftragsbearbeitung, Rechnungsstellung oder Lohn- und Gehaltsabrechnungen einfach und schnell abwickeln. Nach einer kurzen Einarbeitungsphase in das Programm kann man so per Knopfdruck sämtliche Bürotätigkeiten bequem erledigen. Daneben ist Ordnung und Disziplin das A und O für eine gründliche Buchführung. Ist diese fehlerhaft, kann es zu hohen Strafen kommen. Deshalb sollte man unbedingt alle Belege sammeln, sortieren und abheften. Für jede Buchung muss ein Beleg vorhanden sein. Nur so kann eine Prüfung durch das Finanzamt ohne weitere Probleme erfolgen.

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