Smartphone Apps

App Entwicklung – von der Idee zur Umsetzung

Der Trend, das Smartphone als Multifunktionsgerät zu nutzen, hält weiter an. Im Jahr 2009 gaben magere 6,31 Millionen Menschen an, ein Smartphone zu nutzen. 2016 ist diese Zahl auf 49 Millionen angewachsen. Experten gehen davon aus, dass 2019 sage und schreibe 55 Millionen Deutsche täglich ein Smartphone benutzen. Worin liegen die Vorteile eines Smartphones – die Beantwortung dieser Frage ist ganz simpel, ein Smartphone kann weit mehr als Telefonverbindungen herzustellen, es ist ein wahres Multitalent, damit kann man unter anderem:

  • Telefonieren
  • Fotografieren
  • SMS verschicken
  • Das Internet nutzen
  • Sich wecken lassen
  • Die Zeit stoppen
  • Einen Taschenrechner nutzen

Seitdem das Smartphone in immer mehr Haushalte eingezogen ist, boomt auch die Entwicklung von Apps – also Anwendungen für das Mobiltelefon, die das Leben erleichtern. Das Angebot an Apps ist fast unüberschaubar und reicht vom Spiel über online food logs bis hin zu Sportapps, mit deren Hilfe man genaue Trainingsaufzeichnungen führen kann.

Unternehmer setzen vermehrt auf Apps

Durch die Tatsache, dass schon fast jeder ein Smartphone benützt, hat sich auch das Verhalten in Bezug auf die Internetnutzung gewandelt. Während man früher am PC oder Laptop soziale Kontakte gepflegt, E-Mails beantwortet oder in online Shops eingekauft hat, kommen dafür heute vermehrt Smartphones zum Einsatz. Warum sollte man zu Hause den Laptop oder PC einschalten, wenn man auch unterwegs ganz bequem über das Smartphone Theater- oder Kinokarten bestellen, einen Flug buchen oder sich über aktuelles News informieren kann? Diesen Trend haben auch Unternehmer erkannt. Heute reicht es nicht aus, eine gute Homepage zu betreiben. Vielmehr werden Dienste und Produkte auch über Apps angeboten. Klar können potentielle Kunden auch über das Internet am Handy die Firmenhomepage ansurfen. Allerdings ist das Display am Mobiltelefon deutlich kleiner als jenes eines Tablets oder Laptops. Daher werden manche Funktionen schlecht oder gar nicht angezeigt.

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App Entwicklung – was ist im Vorfeld zu beachten?

Bevor man als Unternehmer die Entwicklung einer App in Auftrag gibt, sollte man sich über einige wichtige Punkte Gedanken machen, zum Beispiel:

  • Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen?
  • Welchen Nutzen soll die App bieten?
  • Wie hebt sich die App von der Konkurrenz ab?
  • Wie hoch sind die finanziellen Mittel, welches Budget steht für die Entwicklung der App zur Verfügung?
  • Wie viel kann man mit der App verdienen, wann amortisiert sich das Projekt?
  • Gibt es einen Markt für die App?

Am Beginn jeder erfolgreichen App steht eine Idee. Fast jeder Unternehmer ist davon überzeugt, dass sein Einfall einzigartig und hervorragend ist. Ehe man jedoch viel Geld in die App steckt, sollte man genau hinterfragen, wie es mit der USP (Unique Selling Point) aussieht. Bietet man mit der eigenen App wirklich einen Mehrwert, auf den im Idealfall tausende Kunden nicht verzichten möchten? Schließlich soll sich das Projekt unterm Strich rentieren. Es gibt Millionen Apps, es ist gar nicht so einfach den Kunden von der Einzigartigkeit seiner eigenen Idee zu überzeugen.

Tipps für die Zusammenarbeit mit App Entwicklern

Nur selten verfügen Einzelpersonen über das nötige Know-How um eine App selbst zu entwickeln. Große Firmen können auf ihre IT Abteilung zurückgreifen. Start-Ups und KMUs hingegen sind in der Regel auf eine Firma angewiesen, die eine Idee in ein ansprechendes Design umsetzt. Es gibt mittlerweile zahlreiche Experten, die sich auf die App Entwicklung spezialisiert haben. Auf der Suche nach einem Profi sollte man nichts überstürzen, sondern verschiedene Angebote einholen. Preise und Leistungen unterscheiden sich mitunter nämlich erheblich. Besonders wichtig ist, einen genauen und detailgetreuen Plan vorzulegen, wie die App aussehen soll. Sämtliche Funktionen werden in diesem Dokument klar und deutlich erklärt. Nur wenn der Entwickler genau versteht, was die App darstellen und welche Funktionen sie erfüllen soll, kann die Anwendung zur Zufriedenheit aller programmiert werden. Dabei geht es um Punkte wie Design, Unterfunktionen, Betriebssysteme und vieles mehr. Einige Punkte sind schon vor Unterzeichnung des Vertrags mit der Entwicklerfirma zu klären, zum Beispiel:

  • Welche Leistungen sind enthalten – die Programmierung oder auch das Einstellen in einen App Store?
  • Nach der Programmierung muss die App in den Besitz des Auftraggebers übergehen – der Quellcode muss bekannt gegeben werden. Nur so besteht die Möglichkeit, weitere Programmierungen durch einen anderen Entwickler durchführen zu lassen
  • Zwischenversionen – wichtig ist immer auf dem Laufenden zu bleiben – so kann man als Auftraggeber vorzeitig eingreifen, wenn die App nicht den Erwartungen entspricht
  • Tests – der Entwickler muss die App vor der Freigabe eingehend prüfen
  • Umgang mit Störungen wenn die App erst einmal online ist – sind Nachbesserungen kostenlos möglich?
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Fazit:
Apps erleichtern vielen Menschen den Alltag, allerdings werden täglich neue Anwendungen online geschaltet. Im Juni 2016 belief sich die Zahl an verfügbaren Apps im App Store auf zwei Millionen Anwendungen. Anhand dieser Zahl wird sichtbar, dass es für Newcomer nicht ganz einfach ist, sich auf dem riesigen Markt zu etablieren. Mit einer tollen Idee und einer benutzerfreundlichen App kann man aber immer noch durchstarten.

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