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Anno Online: Tipps, Tricks und erste Schritte

Das Browser Spiel Anno online wird herausgegeben und angeboten durch den Hersteller Urbisoft (anno-online.com). Es ist kein langer und nerviger Download vonnöten. Ein Benutzername und eine gültige Emailadresse plus ein selbstgewähltes Passwort sind ausreichend. Und schon kann es losgehen.
Der Beginn: Jeder Spieler wird vom spieleigenen Begleiter namens Ravu Silvertongue begrüßt. Dieser gibt grundlegende Erklärungen zum Spiel ab. Doch angenehmerweise ist es keine lange und theoretische Einführung sondern mit Hilfe von diversen kleinen Aufgaben ist sie angenehm und übersichtlich gestaltet. So ist sichergestellt, dass Niemand etwas überliest und später nicht weiter kommt.

Um euch einen kleinen ersten Eindruck vom Game zu verschaffen, haben wir für euch dieses Video, über Anno Online herrausgesucht:

Bedienung des Spiels

Anno online wird mit Hilfe der Mouse gespielt, auch ein Touchpad eignet sich. Der Bildschirm offenbart eine grüne Wiese, unterbrochen von einigen Bäumen, Büschen und Felsen. In der Mitte ist das Kontor, das zugleich auch als Lagerhaus fungiert. Hiervon ab gehen ein paar Straßen, die zuerst abrupt enden. Die ersten Aufgaben im Spiel betreffen den Aufbau der Siedlung. Kleine Hütten können erbaut werden. Dieses erfolgt über das Steuerungsmenü an der linken Bildschirmseite. Das Menü selber ist übersichtlich gestaltet, mit Unterkategorien wie Forschung, Militär, Produktionsstätten und etlichen weiteren. Sobald der Mousezeiger kurz über einem Symbol verharrt, wird eine kurze Erklärung eingeblendet. Dies erleichtert Anfängern das Spiel sehr. Am oberen Bildschirm Rand zeigt ein Smiley die Begeisterung der Stadtbewohner an. Je höher, desto effektiver arbeiten sie. Ebenso erhält der Spieler hier Angaben über seinen globalen Rang, das aktuelle Spiel-Zeitalter, beispielsweise Bronzezeit zu Beginn des Spiels und einen Überblick über vorhandene Ressourcen wie Münzen, Nahrungsvorräte und Ähnliches. Am rechten Bildschirmrand werden inaktive Produktionsstätten eingeblendet. So kann jeder Nutzer leicht alle Gebäude im Blick behalten du nirgendwo Leerlauf entstehen lassen.

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Die ersten Schritte

Die erste Aufgabe besteht im Bau einer Hütte. Dieses ist schnell absolviert und die ersten Einwohner promenieren auf den Straßen. Alle anspruchsvolleren Gebäude und Produktionsstätten benötigen zuerst ein gewisses Maß an Forschung. Ist diese abgeschlossen, lässt sich das entsprechende Gebäude auch errichten. Wie im wahren Leben wollen solche Gebäude an das Straßennetz angeschlossen sein. Straßen lassen sich nach eigenem Gutdünken verlegen und später bei Bedarf auch wieder entfernen und neu verlegen. Sie müssen lediglich eine Anbindung an das Kontor haben. Dieses ist die unbedingte Zentrale des Spiels. Jedes erbaute Wohngebäude erbringt in regelmäßigen Abständen Münzen ein, quasi eine Miete. Wie lange es noch bis zur nächsten dauert, erfährt der Spieler, in dem er kurz mit dem Mousezeiger über dem Gebäude verharrt. Münzen werden benötigt für weitere Gebäude.
Das Militär spielt eine wichtige Rolle. Recht früh wird als Aufgabe der Bau einer Militärkaserne gestellt und nachfolgend die Ausbildung von Speerkämpfern. Erste kleine Eroberungsfeldzüge werden gestartet. Diese kann der Spieler selber gestalten. Er wählt die Anzahl der Kämpfer aus, deren Standort, Bewegungen und welchen Feind er angreift. Ein kleiner Balken unter der jeweiligen Figur zeigt den „Gesundheitsgrad“ und Kampffähigkeit an. Ist eine Figur besiegt, fällt sie um und verschwindet nach kurzem aufblinken von der Fläche. Jedes neu besiegte Territorium bringt auch neue Errungenschaften, beispielsweise andere Rohstoffe mit sich. Angeschlagene Kämpfer regenerieren sich von alleine, sie benötigen lediglich Zeit dazu. Für ungeduldige Nutzer gibt es eine Möglichkeit, die Zeit mit Hilfe von Diamanten zu verkürzen. Diese Diamanten gibt es teilweise als Belohnung für abgeschlossene Quests. Sollten diese nicht ausreichen, so können sie auch zusätzlich schnell, einfach und recht kostengünstig erworben werden, per PayPal oder sms beispielsweise. Andere Rohstoffe können selbst produziert werden. Eine Holzfällerhütte sichert den Nachschub an Holz. Sie muss direkt bei einem Wald errichtet werden. Prozentual wird das Holzvorkommen angegeben. Bei einem Bau von mehreren Hütten muss beachtet werden, dass sie sich nicht gegenseitig die Vorkommen streitig machen. Nach demselben Prinzip werden auch Fischerhütten für den Nahrungsnachschub errichtet.

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Wichtig ist unbedingt ein gleichmäßiger Ausbau des Spiels. Niemand kann beispielsweise etwas mit einer zahlenmäßig üppigen Armee anfangen, solange es keine Nahrung und Waffen für diese gibt! Dazu dienen die Einführungsaufgaben. Sie stellen eine gute und solide Basis her und doch schränken sie die freie Entfaltung nicht ein.

Fortgeschrittene

Etwas später im Spiel ist das Entdecken neuer Inseln möglich. Zunehmend wächst das Reich des Spielers und das Spiel wird komplexer. Angriffe auf militärischer Basis sind nicht die einzige Methode, wenn es um die Beschaffung seltener Rohstoffe geht. Eine Schiffswerft kann der Nutzer entstehen lassen, in der später auch Seebären und Lotsen ausgebildet werden. Mit Hilfe der Lotsen wird die Kolonisierung neuer Inselreiche ermöglicht. Dort finden sich oftmals neue Rohstoffe. Bemannte Schiffe erscheinen unten rechts am Bildschirmrand.
Eine weitere Möglichkeit ist der Handel. Dieser wird mit Gameeigenen Partnern angeboten als auch mit anderen Spielern des Anno-online. So entsteht ein großes Netzwerk. Manche Quests beziehen sich auf die Städte von Freunden. Diese müssen besucht und Aufgaben dort erledigt werden.
Jedes anfängliche Dorf kann bis zu 800 verschiedene Gebäude besitzen. Hierin müssen sich Wohngebäude und Werkstätten befinden sowie Gebäude, die die allgemeine Moral oder auch Stimmung beeinflussen. Nur zufriedene Bewohner produzieren und begeisterte arbeiten effektiver. Bei Vernachlässigung erscheint ein Ausrufezeichen über den Personen. Mit fortschreitendem Wohlstand werden die Bewohner anspruchsvoller. Anfangs genügt ein Blumenbeet, später ein Theater und so weiter. Auch der Standort der Marktplätze ist wichtig. Sie beeinflussen jeweils ein bestimmtes Gebiet, das angezeigt wird. Häuser außerhalb profitieren nicht davon. Für sie muss im Bedarfsfall ein neuer Markt errichtet werden. Nur eine wohl ausbalancierte Wahl ermöglicht eine blühende Metropole und mehrere davon ein Imperium. Doch was tun, wenn sich Gebäude an falscher Stelle befinden? Schlicht: abreißen. Die Hälfte des Rohstoffwertes gibt es zurück. Bei ausgebauten Gebäuden nur die Menge der Anfangsstufe. Durch Forschung und Entwicklung sind im Laufe des Spiels bis zu sagenhaften 120 verschiedenen Gebäuden freispielbar. Jedoch ohne Kooperation und Handel als auch Angriffen auf andere Spieler ist es nicht möglich. Vielfältige Möglichkeiten eröffnen sich hier dem Nutzer.
Für die Spieler, die immer noch nicht genug haben, stehen andere Startwelten zur Verfügung. Dieses Spiel ist fast unendlich, bringt eine gute Vernetzung und kann als Gewaltfrei bezeichnet werden. Die Militärszenen sind angenehm unblutig dargestellt. Es gewinnt derjenige, der taktisch klüger agiert und aufstellt, ein wenig dem Schachspiel entlehnt. Nicht ohne Grund gibt es bereits eine große Community, die täglich wächst.

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