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Alt oder neu? – Worauf Sie beim Gebrauchtwagenkauf achten sollten!

Der Kauf eines neuen Gebrauchtwagens ist immer mit gewissen Risiken verbunden. Hält der Verkäufer, was er verspricht? Gibt es versteckte Mängel oder handelt es sich sogar um einen Unfallwagen? Ist der Preis gerechtfertigt in Anbetracht der bisherigen Kilometerleistung? All diese Fragen müssen bereits vor dem Kauf eingehend geprüft und beantwortet werden. Zwar könnte man dies umgehen, indem man sich direkt einen Neuwagen zulegt, allerdings ist und bleibt das immer noch eine Preisfrage. Außerdem sind gute Gebrauchte immer heiß begehrt und werden ebenso gerne gekauft.

Der Check durch einen Profi

Wer sich auf die Suche nach einem neuen Gebrauchten macht, sollte dies nicht unbedingt alleine machen. Es ist immer hilfreich, jemanden dabei zu haben, der sich gut mit Autos und deren Technik, sowie eventuell versteckten Tücken auskennt. Alternativ kann man das Auto auch von einem Experten prüfen lassen. Entweder während einer Probefahrt oder Sie vereinbaren im späteren Kaufvertrag eine Klausel, die eine Rückgabe innerhalb eines bestimmten Zeitraums erlaubt, sollte die Prüfung durch einen Profi gravierende Mängel ergeben, die mit erhöhten Kosten verbunden wären. Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Handelt es sich bei dem Verkäufer um einen seriösen Anbieter, der nichts zu befürchten hat, wird er dem sicherlich auch zustimmen. Sie erkennen einen seriösen Autohändler auch daran, dass er Ihnen bereits während der Probefahrt gestattet, das Auto in der Werkstatt Ihres Vertrauens unter die Lupe nehmen zu lassen und somit eine Zweitmeinung einzuholen.

Die Anzeichen eines Unfallschadens

Der Lack eines noch hochwertigen Gebrauchtwagens sollte immer einheitlich sein und möglichst keine Macken oder Kratzer aufweisen. Wer jedoch mit kleineren Schäden am Lack leben kann, kann hier meist auch noch einen kleinen Preisvorteil herausschlagen. Aufpassen sollten Sie allerdings bei farblichen Abweichungen. Dies deutet oft darauf hin, dass das Auto bereits mindestens einen Unfall hatte und entsprechend repariert wurde. Auch ein unterschiedlich breites Spaltmaß, beispielsweise an Motorhaube oder Türen, kann ein Anzeichen für einen Unfallwagen sein, den Sie dann besser stehen lassen oder zumindest zu einem günstigeren Preis erstehen.

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Die Preise für Ersatzteile einkalkulieren!

Was viele Menschen beim Neukauf eines Autos nicht in Betracht ziehen, sind die Ersatzteile, in die früher oder später investiert werden muss. Hier können die Preise, je nach Marke und Modell, stark variieren. Während zahlreiche Autoteile für einen VW recht erschwinglich in der Anschaffung sind, kosten Ersatzteile für einen Chrysler oder Porsche wesentlich mehr. Das böse Erwachen hat man also meist erst dann, wenn ein neuer Scheinwerfer her muss oder die Bremsen gewechselt werden müssen. Daher ist es ratsam, sich schon vor dem Kauf des favorisierten Wagens einen Überblick über mögliche Folgekosten für Ersatzteile zu verschaffen. Zusätzlich können Sie etwas Geld sparen, indem Sie die benötigten Teile selbst bestellen, anstatt diese von der Vertragswerkstatt besorgen zu lassen. Informieren Sie sich am besten vorher bei Ihrer Werkstatt, ob diese „mitgebrachte“ Teile einbaut. Viele Onlineshops bieten günstige Angebote und schnelle Lieferzeiten, siehe hier.

Das Serviceheft

Um sicherzustellen, dass Sie es mit einem gepflegten Wagen zu tun haben, der regelmäßig gewartet wurde, lohnt sich immer ein Blick in das Serviceheft. Hier wird von der Werkstatt in regelmäßigen Abständen die Durchführung der Inspektion dokumentiert und per Stempel und Unterschrift bestätigt. Auch können Sie anhand der Einträge feststellen, wann der letzte Ölwechsel stattfand. Im besten Fall finden Sie hier ebenfalls die Kopien oder Originale der entsprechenden Rechnungen vor.

Probefahrt ist Pflicht!

Bevor Sie den Kaufvertrag unterzeichnen, sollten Sie es sich nicht nehmen lassen, eine Probefahrt zu machen, bestenfalls auch auf der Autobahn. So lassen sich weitere Mängel wie ungewöhnliche Motorgeräusche oder eine schwergängige Lenkung leicht feststellen. Weitere hilfreiche Tipps für den Gebrauchtwagenkauf finden Sie beim ADAC.

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