Die Hautkrankheit Akne ist ein entzündeter Zustand der Haut in Form von Mitessern, geröteten oder eitrigen Pickeln, manchmal auch größeren Zysten. Am häufigsten tritt Akne im Gesicht auf, kann aber auch an den Schultern, am Rücken und auf der Brust auftreten. Häufiger betroffen sind jüngere Männer, die sich gerade in der Pubertät befinden, da es sich um eine hormonbedingte Erkrankung handelt. Entstehen tut Akne aufgrund der Vergrößerung von Talgdrüsen, die dann heranwachsen und ausgeprägter werden, sich entzünden und somit das Krankheitsbild Akne hervortritt.

Zum selbst behandeln oder doch lieber zum Arzt?

Es kommt je nach Schweregrad der Akne darauf an, ob man am besten zu einem Arzt gehen sollte oder die Akne selbst behandeln kann. Bevor man jedoch zum Arzt geht, würde ich empfehlen, eine Apotheke aufzusuchen und dem Apotheker/Apothekerin von den Problemen zu berichten. Falls die Akne jedoch großflächig oder stark entzündet ist, sich schon Narben gebildet haben oder ein Juckreiz besteht, sollte man am besten zum Arzt gehen. Wenn man sich jetzt etwas gegen Akne in der Apotheke holt und nach einigen Wochen noch keine Veränderung zu sehen ist, dann sollte man sich nicht den Kopf darüber zerbrechen, da ein verbessertes Hautbild erst nach 8 Wochen zu sehen ist.

Für zu Hause:
In der Pflanzenheilkunde nimmt man zur Abkochung Stiefmütterchen und Walnussblätter (in Kombination oder getrennt) zur äußeren Anwendung. Durch Stiefmütterchen wird der Fettstoffwechsel der Haut umgestellt und die Walnussblätter dienen zur Verkleinerung der Hautporen.
In der Homöopathie setzt man Echinacea als Tinktur ein und die gewöhnliche Akne während der Pubertät beeinflusst man mit schwefelhaltigen Präparaten (zum Beispiel: Sulfur).

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Worauf sollte ich achten?

Man sollte bei einer Aknetherapie auf jeden Fall die Sonne meiden und auf die Ernährung achten. Da die Haut durch die Ausbildung der Akne ja schon gefettet ist, sollte man auf sehr fettreiche Nahrung wie zum Beispiel Schokolade, Chips, Cola und Kaffee verzichten beziehungsweise meiden. Auch sehr wichtig ist es, viel zu trinken und genügend zu schlafen, da durch Stress die Akneproduktion erhöht werden kann. Deswegen auch am besten immer Stress vermeiden. Für die Pflege sollten die Pflege- und Reinigungsprodukte immer auf Wasserbasis verwendet werden und man sollte sich 1x die Woche ein Peeling gönnen, da es gut für die Haut und außerdem für die Seele ist (Achtung: Nicht bei frischen Pusteln). Seifen und Waschlotionen sollten am besten immer pH-neutral und parfümfrei sein. Man sollte die betroffenen Stellen damit am besten 2x täglich waschen. Durch die Akne bekommt die betroffenen Stelle, zum Beispiel das Gesicht, einen glänzenden, fettigen Schimmer. Um das möglichst abzudecken, sollte man eine matte Tagespflege benutzen. Auf gar keinen Fall sollte man die Pickel selbst ausdrücken, weil sich dadurch die Akne verschlimmert. Idealerweise eine geschulte Kosmetikerin aufsuchen, die das Ausdrücken der Pickel erledigt. Eine Therapie mit UV-Strahlen kann auch versucht werden, aber nur, wenn man keine Aknepräparate einnimmt.

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